In der Justizvollzugsanstalt Bautzen ist der Neubau der Anstaltsküche fertig. Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement übergab das Gebäude am Mittwoch an die Anstalt. Die genehmigten Gesamtbaukosten liegen bei rund 23 Millionen Euro. Bezahlt wird der Bau aus Steuermitteln über den Landeshaushalt.
Neue Anstaltsküche in Bautzen: Die Großküche der Justizvollzugsanstalt ist fertig und soll künftig rund 760 Essen pro Tag zubereiten.
© Neue Anstaltsküche der Justizvollzugsanstalt Bautzen
Das dreistöckige Haus mit rund 1400 Quadratmetern Nutzfläche entstand seit 2022 und ersetzt die alte Küche, deren Technik veraltet war. Die beigefarbene Klinkerfassade lehnt sich an die denkmalgeschützten Altbauten auf dem Gelände an. Der Speisesaal hat 50 Plätze. Die Küche soll künftig rund 760 Essen für Gefangene, Bedienstete und Gäste kochen. Verteilt werden sie über Wagen, die das Essen in die einzelnen Häuser bringen.
Eine integrierte Lehrküche bietet Platz, um 18 Gefangene in den Berufen Koch und Service am Gast auszubilden. Bis zu 20 weitere Gefangene können in der Hauptküche mitarbeiten. Die Anstalt hat 342 Haftplätze und 52 Plätze für Sicherungsverwahrte. Sie vollstreckt Freiheitsstrafen für männliche Erwachsene aus den Bezirken Bautzen, Görlitz, Dresden, Pirna, Dippoldiswalde und Meißen.
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Beim Richtfest im November 2023 hatte das Sächsische Staatsministerium der Finanzen Investitionen von 17,7 Millionen Euro genannt und die Fertigstellung für 2025 angekündigt. Damals war von rund 20 Ausbildungsplätzen in der Küche die Rede.
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