Förder-Skandal

Laschets NGO, Weimers Millionen – und ein Kanzleramt, das von nichts gewusst haben will

Ein früherer CDU-Kanzlerkandidat erhält Millionenzahlungen für seine NGO aus Bundesmitteln. Die Förderung läuft weiter – trotz zahlreicher finanzieller und personeller Ungereimtheiten.

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Armin Laschet im Gespräch mit Kanzler Friedrich Merz im Bundestag (Archivbild): Weiß das Kanzleramt wirklich nichts von den Ungereimtheiten bei der Förderung von Laschets Abraham Accords Institute (AAI)?

Armin Laschet im Gespräch mit Kanzler Friedrich Merz im Bundestag (Archivbild): Weiß das Kanzleramt wirklich nichts von den Ungereimtheiten bei der Förderung von Laschets Abraham Accords Institute (AAI)?

© IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Es sind zwei Sätze, die den Umgang der Bundesregierung mit einem der bemerkenswertesten Förderfälle – einige Beobachter sprechen bereits von einem Förderskandal – dieser Legislaturperiode zusammenfassen. Auf die Frage, wie die erneute Bundesförderung für das Abraham Accords Institute (AAI) zu begründen sei, antwortete der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Meyer in der Bundespressekonferenz: „Mir sind weder der Vorgang noch die in Ihrer Frage enthaltenen Vorhaltungen bekannt.“ Und auf den Hinweis, der Kulturstaatsminister sei dem Bundeskanzleramt zugeordnet: „Mir untersteht er nicht.“

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