Die Stadt Leipzig hat das „Sportprogramm 2040“ vorgelegt. Es soll von 2027 bis 2040 gelten und die Entwicklung des Sports und der Sportstätten in der Stadt langfristig steuern. Im Mittelpunkt stehen die Förderung von Breiten- und Leistungssport sowie die Modernisierung kommunaler Sportanlagen. Das teilte das Amt für Sport am Donnerstag mit.
Der Stadtrat muss das Programm noch beschließen. Die Sportförderung soll sich künftig an einem Richtwert von 30 Euro pro Vereinsmitglied und Jahr orientieren. Mindestens 70 Prozent der Mittel sollen in den Freizeit- und Breitensport fließen, höchstens 30 Prozent in den Leistungssport.
Der Investitionsplan enthält unter anderem den Neubau einer Ballsporthalle, den Ausbau der Quarterback Immobilien Arena, das Haus des Sächsischen Sports Leipzig und die Komplettsanierung der Sportanlage in der Leplaystraße.
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Konkrete Summen gibt es für zwei weitere Posten. Die Erneuerung der Schulsportplätze soll 2028 mit 1,75 Millionen Euro unterstützt werden. Für ein Multifunktionsgebäude an der Nordanlage sind bis 2029 mehr als 11,5 Millionen Euro eingeplant.
Oberbürgermeister Burkhard Jung betonte, Leipzig werde seine Sportinfrastruktur auch ohne eine mögliche Ausrichtung Olympischer Spiele in Deutschland weiterentwickeln. Zugleich wolle sich die Stadt weiter um nationale und internationale Sportgroßereignisse bewerben.
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Sportbürgermeister Heiko Rosenthal erklärte, das Programm sichere die soziale Funktion von Bewegung und Vereinsarbeit. Zudem bilde es die rechtliche Grundlage für künftige investive Fördermittel des Freistaates Sachsen. Als Ziele nannte er inklusive, quartiersnahe Bewegungsräume, eine klimagerechte Modernisierung und den langfristigen Werterhalt der kommunalen Anlagen.
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