Sachsen

Sauna-Brand in Leipziger Hotel – neun Verletzte

Im Keller des Hotels „Leipziger Hof“ brach ein Brand aus, als zwei Gäste einen Aufguss machen wollten.

2 Min
Die Feuerwerk rückte mit mehreren Löschzügen zum Hotelbrand in Leipzig an.

Die Feuerwerk rückte mit mehreren Löschzügen zum Hotelbrand in Leipzig an.

© Justin Vogel/xcitepress

Die Leipziger Polizei rückte am späten Dienstagabend zu einem Notruf aus einem Leipziger Hotel aus. Gegen 21.15 Uhr wurde im „Leipziger Hof“ ein Brand im Keller des Gebäudes gemeldet, Rettungswagen und Löschfahrzeuge eilten zum Einsatzort in der Hedwigstraße im Leipziger Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld.

Im Keller des Gebäudes mit insgesamt 109 Betten befindet sich auch eine Sauna. Laut Polizeiangaben wollten dort zwei Männer (27 und 26 Jahre alt) einen Saunaaufguss durchführen. Aus bisher nicht abschließend geklärter Ursache kam es dabei zum Ausbruch eines Feuers mit erheblicher Rauchentwicklung.

Die Straße war gesperrt, während der Brand im Keller des Hotels gelöscht wurde.

Die Straße war gesperrt, während der Brand im Keller des Hotels gelöscht wurde.

© Justin Vogel/xcitepress

Saunaofen entzündet sich bei Aufguss

Die Sauna wurde beschädigt, die beiden Deutschen erlitten Brandverletzungen und kamen zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Durch den starken Rauch mussten sieben weitere Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt werden. Sechs davon konnten vor Ort versorgt werden, ein 28-Jähriger wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand vollständig löschen. Nach Beendigung der Löscharbeiten und Durchlüftung des Hotels wurde es zur weiteren Nutzung wieder freigegeben.

Das privat geführte Hotel bezeichnet sich selbst als „ein weltweit einmaliges Kunsthotel und Museum“, unter anderem gibt es dort eine DDR-Suite. 

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Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird noch ermittelt. Die Polizei prüft den Einsatz eines Brandursachenermittlers und ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Insgesamt neun Verletzte mussten behandelt werden.

Insgesamt neun Verletzte mussten behandelt werden.

© Justin Vogel/xcitepress

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