Corona-Pandemie

#allesdichtmachen: Makatsch entschuldigt sich – Video nicht mehr erreichbar

„Wenn ich damit rechten Demagogen in die Hände gespielt habe, so bereue ich das zutiefst“, schrieb die Schauspielerin auf Instagram.

Team News Carola Tunk dpa/ctu
2 Min
Heike Makatsch hat sich von „rechtem Gedankengut“ distanziert. Die Schauspielerin hatte an der umstrittenen Aktion #allesdichtmachen teilgenommen.

Heike Makatsch hat sich von „rechtem Gedankengut“ distanziert. Die Schauspielerin hatte an der umstrittenen Aktion #allesdichtmachen teilgenommen.

© dpa/Jörg Carstensen

Unter dem Motto #allesdichtmachen hatten Dutzende Film- und Fernsehschauspieler mit ironisch-satirischen Clips die Corona-Politik der Bundesregierung kommentiert. Makatsch hatte in einem Video mehrfach das Klingeln an ihrer Tür ignoriert und erklärt: „Vielleicht stapeln sich da draußen die Pakete und die Pizzas, aber damit müssen wir klarkommen.“ Sicherheitshalber werde sie die Tür nicht aufmachen. Das Video ist auf der Webseite der Kampagne mittlerweile nicht mehr zu sehen.

In der Nacht hatte sich bereits Jan Josef Liefers zur einer Klarstellung auf Twitter genötigt gesehen: „Eine da hinein orakelte, aufkeimende Nähe zu Querdenkern u.ä. weise ich glasklar zurück. Es gibt im aktuellen Spektrum des Bundestags auch keine Partei, der ich ferner stehe als der AfD.“ Gleiches gelte „für Reichsbürger, Verschwörungstheoretiker, Corona-Ignoranten und Aluhüte. Punkt“.

Die Aktion, an der Künstler wie Jan Josef Liefers, Ulrich Tukur, Volker Bruch, Meret Becker, Ulrike Folkerts und Richy Müller beteiligt sind, hatte für Aufsehen gesorgt. Andere prominente Schauspielkollegen reagierten entsetzt.

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