Das Marienbad in Brandenburg an der Havel erhält rund 1,05 Millionen Euro Fördergeld für Sanierungsmaßnahmen. Das Geld stammt aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK). Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bewilligte die Mittel am Mittwoch, wie die CDU-Bundestagsabgeordnete Saskia Ludwig mitteilte. Sie hatte die Bewerbung für die Fördergelder eingereicht.
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Das Schwimmbad in der Sprengelstraße wird nach Angaben Ludwigs jährlich von zahlreichen Gästen besucht und dient als Begegnungs-, Sport- und Lernort. Es sei ihr wichtig gewesen, sich für das Marienbad einzusetzen, „um den Brandenburgern ihren Spaß und ihre Erholung zu ermöglichen und auch den kommenden Generationen weiterhin die Möglichkeit einer Schwimmausbildung in unserer Region anzubieten“, erklärte die Abgeordnete. „Mehr als eine Million Euro kommt jetzt direkt aus Berlin in der Havelstadt an.“
Bundesprogramm für kommunale Schwimmbäder stark nachgefragt
Für den Projektaufruf Schwimmbäder im Rahmen des Bundesförderprogramms zur Sanierung kommunaler Sportstätten stellt der Bund insgesamt 250 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität zur Verfügung. Im Bundeshaushalt 2026 sind darüber hinaus 583 Millionen Euro für kommunale Sportstätten insgesamt eingeplant.
Das Förderprogramm war laut Mitteilung deutlich überzeichnet. Bis zum Ende der Interessenbekundungsfrist am 19. Juni 2026 waren bundesweit 960 Projektskizzen eingegangen.
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