Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts der hohen Spritpreise Entlastungen angekündigt. Merz sagte beim Unternehmertag des Handelsverbands BGA in Berlin, er sei der Meinung, „dass wir handeln müssen“.
Am Montag erreichte der Preis für Super E10 ein weiteres Allzeithoch: Der Liter kostete im Tagesdurchschnitt 2,286 Euro, wie der ADAC am Dienstag mitteilte.
Auch Preis für Diesel steigt weiter
Das waren 1,3 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für Diesel stieg um 0,8 Cent auf 2,412 Euro pro Liter – und war damit nur noch 3,4 Cent vom Rekord aus dem April entfernt – damals kostete ein Liter Diesel 2,446 Euro im Tagesdurchschnitt.
Das „genaue Instrumentarium“ stehe noch nicht fest, sagte der Kanzler weiter. „Wir stehen dazu deshalb in engem Austausch in der Bundesregierung und mit den Ländern.“ Es werde „sehr bald“ einen Vorschlag geben.
Angesichts dieser Entwicklungen wird die Politik von allen Seiten zum Handeln gedrängt, um für Entlastungen zu sorgen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) schlug deshalb vor, bestimmte Bevölkerungsgruppen gezielt über Direktzahlungen zu entlasten. Der Vorschlag stößt jedoch auf Kritik – auch aus der eigenen Partei.
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Als wichtigster Preistreiber gilt der Rohölpreis. Er zieht wegen der angespannten Lage im Nahen Osten an: Durch den Irankrieg und die Sperrung der Straße von Hormus fehlen große Mengen Öl und Gas am Weltmarkt.
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