Kritisch sieht Werner die schwarz-roten Pläne im Bereich sozialer Wohnungsbau, wo Änderungen bei den Quoten und ein weiteres Förderprogramm für mittlere Einkommen geplant seien. „Das sind so Punkte, da haben wir ein bisschen Sorge, dass der soziale Wohnungsbau künftig mehr für die mittlere Einkommensschicht zur Verfügung gestellt wird und die Haushalte mit den geringeren Einkommen hinten runterfallen könnten.“
Werner warnte außerdem, einen zu deutlichen Fokus auf den Wohnungsneubau zu setzen. „Da muss man aufpassen“, sagte sie. Der Wohnungsbestand, besonders der günstige Wohnraum, müsse noch besser geschützt werden. „Die Stärkung der landeseigenen Wohnungsunternehmen ist ein richtiger Schritt, um insgesamt das gemeinwohlorientierte Segment zu stärken“, ergänzte die Mietervereins-Geschäftsführerin. „Allerdings muss man auch sehen, dass die Idee dahintersteht, der Enteignungsinitiative und der Vergesellschaftung von Wohnungen den Wind aus den Segeln zu nehmen.“
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