Die Staatsanwaltschaft Dresden durchsuchte heute insgesamt fünf Wohnungen in Dresden und Königsbrück sowie in Stuhr, Winsen, Delmenhorst (Niedersachsen) sowie vier Firmenobjekte. Grund sind Ermittlungen gegen fünf Männer aus Deutschland (45, 52, 54, 54 Jahre) sowie einen Norweger (56 Jahre), die seit 2015 eine norwegische Gesellschaft mit angeblichen Angelreisen um 1,3 Millionen Euro betrogen haben sollen.
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Der Vorwurf: Banden- und gewerbsmäßiger Betrug. Nach Informationen dieser Zeitung hätten die Beschuldigten für das Dresdener Reisebüro DinTur Angelreisen für eine norwegische Gesellschaft im Rahmen eines Handelsvertretervertrages an Kunden aus Deutschland, der Schweiz und Österreich verkauft.
Aufgrund des Handelsvertretervertrages waren sie aber nur zum Vertragsabschluss für die norwegische Gesellschaft berechtigt und insbesondere nicht befugt, die von den Kunden gezahlten Gelder einzuziehen. Die Beschuldigten sollen durch Manipulationen an den Rechnungen die Zahlungen der Kunden an sich umgeleitet und anschließend unter Ausnutzung unterschiedlicher Wechselkurse zwischen Euro und Norwegischen Kronen lediglich verminderte Beträge an die norwegische Gesellschaft weitergeleitet haben.
So entstand ein Millionen-Schaden. „Es sind jedoch keine Personen festgenommen worden“, so Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt zur OAZ. Die Ermittlungen dauern an.
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