Comic

Mosaik-Heft erzählt Leben der Freitaler Ballonfahrerin Wilhelmine Reichard

Die 70. Ausgabe der Reihe mit Anna, Bella und Caramella greift den Alleinflug von 1811 auf und ist in Freital auch in Bürgerbüro, Bibliothek und Schloss Burgk zu haben.

2 Min
Comics: Die neue Mosaik-Ausgabe greift den Alleinflug von Wilhelmine Reichard auf (Symbolbild).

Comics: Die neue Mosaik-Ausgabe greift den Alleinflug von Wilhelmine Reichard auf (Symbolbild).

© Christian Grube/imago

Die drei Schwestern der Abrafaxe treffen in ihrem Jubiläumsheft auf die erste deutsche Ballonfahrerin. Das Comic-Abenteuer um Wilhelmine Reichard erscheint am Mittwoch, 28. Oktober, wie der Mosaik-Verlag gemeinsam mit der Stadt Freital mitteilte. Die Reihe mit Anna, Bella und Caramella gibt es seit 18 Jahren, das Mosaik mit den Abrafaxen seit mehr als 50 Jahren monatlich.

Wilhelmine Reichard (1788–1848) wagte 1811 einen Alleinflug im Heißluftballon und unternahm in rund zehn Jahren insgesamt 17 Ballonfahrten. Ab 1814 lebte sie mit ihrer Familie in Döhlen, heute ein Stadtteil von Freital, und blieb dort bis zu ihrem Tod. Ihr Mann Gottfried gründete 1821 in Döhlen eine chemische Fabrik, zu der auch das Geld aus ihren Ballonfahrten beitrug. An sie erinnern in Freital ein Gedenkstein auf dem Döhlener Friedhof, eine Gedenktafel, ihr Wohnhaus und die Reichardstraße.

Die Redaktion will nach dem gewohnten Mosaik-Konzept eine Abenteuergeschichte erzählen und nebenbei Wissen über die Pionierin vermitteln. Reichard sieht sie als Vorbild für Kinder und Jugendliche: Sie habe in einer Zeit, in der Frauen von technischen Bereichen meist ausgeschlossen waren, mit den Konventionen gebrochen. Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg sagte: „Freital ist stolz darauf, dass Wilhelmine Reichard hier in Döhlen gelebt hat und ihr Erbe in unserer Stadt und darüber hinaus bis heute nachhallt.“

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Das Heft ist überall erhältlich, wo es Zeitschriften gibt. In Freital liegt es zusätzlich im Bürgerbüro im Verwaltungsgebäude Bahnhof Potschappel, Am Bahnhof 8, in der Stadtbibliothek im City-Center, Bahnhofstraße 34, und an der Kasse der Städtischen Sammlungen auf Schloss Burgk, Altburgk 61.

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