Veranstaltung

MV-Ostseetage sollen Partnerschaften im Ostseeraum sichtbar machen

Mecklenburg-Vorpommern startet 2026 erstmals die Ostseetage. Die elftägige Veranstaltungsreihe soll Partnerschaften im Ostseeraum sichtbar machen.

OAZ
2 Min
Laut Europaministerin Bettina Martin machen die MV-Ostseetage die „gelebten Partnerschaften unseres Landes im demokratischen Ostseeraum sichtbar“.

Laut Europaministerin Bettina Martin machen die MV-Ostseetage die „gelebten Partnerschaften unseres Landes im demokratischen Ostseeraum sichtbar“.

© BildFunkMV/IMAGO

Mit den MV-Ostseetagen bündelt Mecklenburg-Vorpommern vom 9. bis 19. Juni 2026 erstmals Veranstaltungen rund um die Zusammenarbeit im Ostseeraum in einem gemeinsamen Format. Europaministerin Bettina Martin betonte die „hohe Priorität der Kooperation im demokratischen Ostseeraum“.

Die landesweite Veranstaltungsreihe soll die Zusammenarbeit des Landes mit seinen europäischen Nachbarn in Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft erlebbar machen. Wie das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten in Schwerin mitteilte, laden die Veranstaltungen dazu ein, den Ostseeraum neu zu entdecken und mit den Partnern ins Gespräch zu kommen.

Grundlage ist die MV-Ostseestrategie, die die Landesregierung im Januar 2024 beschlossen hatte. Seitdem wird sie in enger Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Partnern umgesetzt, erklärte Martin.

Das Programm umfasst nach Angaben der Ministerin ein breites Themenspektrum. Dazu zählen die maritime Wirtschaft und die Energieerzeugung ebenso wie kultureller Austausch, Begegnungen, Sicherheitsfragen und der Schutz des Ökosystems Ostsee. „Wer alle Aspekte der Ostseekooperation erleben will, findet hier auf jeden Fall das richtige Format“, sagte Martin.

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