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Nächster Rekordsprung bei Benzin und Diesel: Spritpreise steigen weiter

Am zweiten Tag in Folge erreicht der Mittagsanstieg der Preise an den Zapfsäulen ein Rekordausmaß. Kurz zuvor hat der Bundestag den Tankrabatt beschlossen.

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An einer Zapfsäule an einer Tankstelle hängen die Tankschläuche der Kraftstoffe Superbenzin (l-r), Super E10 und Diesel.

An einer Zapfsäule an einer Tankstelle hängen die Tankschläuche der Kraftstoffe Superbenzin (l-r), Super E10 und Diesel.

© Philip Dulian/dpa

Kurz nachdem der Bundestag am Freitag den Tankrabatt der Regierung beschlossen hat, sind die Spritpreise an den Tankstellen erneut sprunghaft gestiegen. Der ADAC verzeichnete wie schon am Donnerstag den stärksten Mittagsanstieg seit Einführung der sogenannten 12-Uhr-Regel.

Nach Angaben des ADAC verteuerte sich Superbenzin der Sorte E10 um 14,1 Cent pro Liter, Diesel um 16,3 Cent. Der Sprung erfolgte nachdem der Bundestag am Vormittag den Tankrabatt beschlossen hatte. Auch der Bundesrat stimmte der Senkung der Energiesteuer um 17 Cent sowie der steuerfreien freiwilligen 1000-Euro-Entlastungsprämie durch Arbeitgeber zu. Beide Maßnahmen sollen zum 1. Mai in Kraft treten. Die Regierung verspricht sich von den Maßnahmen Entlastungen für die Verbraucher, es gibt jedoch auch Kritik an der Vorgehensweise.

Bereits am Donnerstag hatte es einen deutlichen Anstieg gegeben. E10 legte am Vortag zur Mittagszeit um 13,1 Cent zu, Diesel um 14,9 Cent. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt verteuerte sich Super E10 nach ADAC-Angaben um 1,1 Cent auf 2,074 Euro pro Liter, Diesel um 2,3 Cent auf 2,150 Euro pro Liter.

Klare Trendwende: Spritpreise dürften weiter steigen

Sowohl vor als auch nach dem Mittagssprung am Freitag lagen die Preise nach Angaben des Automobilclubs klar über dem Niveau des Vortages. Der ADAC erwartet daher auch im Tagesdurchschnitt einen weiteren Anstieg.

Die instabile Lage im nahen Osten aufgrund des Iran-Kriegs und der laufenden Verhandlungen während der Waffenruhe zwischen der Regierung in Teheran und den USA sowie Israel sorgt weiterhin für hohe Ölpreise. Diese wirken sich direkt auf die deutschen Spritkosten aus, auch wenn sich die Tankstellenpreise nach Ostern zeitweise etwas erholt hatten. Inzwischen geht es wieder klar in die andere Richtung. (mit dpa)

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