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Brandt-Witwe droht der SPDDie Witwe von Willi Brandt will notfalls per Gerichtsbeschluß die SPD zwingen, den politischen Nachlaß ihres Mannes herauszugeben. Brigitte Seebacher-Brandt warf dem Parteivorsitzenden Rudolf Scharping vor, er habe auf ihre Vorschläge, das politische Vermächtnis in eine Bundesstiftung zu überführen, nicht reagiert. Willy Brandt hatte in seinem Testament seiner Witwe die alleinige Verfügung übertragen.Grams-Eltern erhalten AkteneinsichtDie Eltern des am 27. Juni 1993 erschossenen RAF-Mitglieds Wolfgang Grame dürfen die Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft Schwerin einsehen. Einem entsprechenden Ersuchen stimmte das Schweriner Landgericht bereits am 30. Dezember zu. Die Personendaten der beiden GSG-9-Beamten. gegen die im Zusammenhang mit der Tötung Grams ermittelt wird, müssen vor der Einsichtnahme geschwärzt werden.Höhere Gewalt oder Pfusch am BauDie Bundesregierung schließt nicht aus, daß bei den Arbeiten am ~Schürmann-Bau" im Bonner Parlamentsviertel gepfuscht wurde. Ein Beweissicherungsverfahren soll feststellen, ob der Rohbau beim Weihnachtshochwassser auf Grund höherer Gewalt oder durch unsachgemäße Arbeiten aufgeschwämmt wurde. Das Gebäude hatte sich durch Grundwasser bis zu 70 Zentimeter gehoben.Statt Partei plant AusdehnungDie Hamburger Wählervereinigung Statt Partei wird sich nach dem Willen ihres Fraktionsvorsitzenden Markus Wegner bundesweit ausdehnen. Dies soll auf der Mitgliederversammlung Ende Januar in Hamburg entschieden werden. Als Begründung nannte er den Wunsch vieler Parteimitglieder, in ganz Deutschland unkonventionelle direkte und von Lobbyismus freie Politik zu betreibenFairneß -Abkommen begrüßtBreite Zustimmung in der Öffentlichkeit findet der Vorschlag des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, lgnatz Bubis, daß die Parteien für den Wahlkampf ein Fairneß-Abkommen schließen sollten. Das Wickert-Institut in Tübingen befragte 2 925 Wahlberechtigte und kam zu dem Ergebnis, daß dieser Vorschlag von 82 Prozent der Frauen und 86 Prozent der Männer unterstützt wird.Waldberg berichtet von MißhandlungDer Journalist Stephan Waldberg ist nach eigenen Worten während seiner l4monatigen Haft in türkischen Gefängnissen mißhandelt worden. In mehreren Anstalten, so in der Provinzhauptstadt Diyarbakir und in Buca bei lzmir, sei er geschlagen, bespuckt und an den Haaren gezerrt worden, berichtete der 29jährige in Waldkirch im Schwarzwald. Ferner wurde ihm der Schlaf entzogen.

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