Kriminalität

Neue Polizei-Statistik: Häusliche Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern gestiegen

Die Zahl der registrierten Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung stieg auf 2.573 Fälle. Zurückgegangen sind den Zahlen zufolge Diebstahlsdelikte.

OAZ
2 Min
Die Polizei hat eine neue Statistik veröffentlicht.

Die Polizei hat eine neue Statistik veröffentlicht.

© IMAGO/Andy Buenning

In Mecklenburg-Vorpommern sind im Jahr 2025 insgesamt 103.901 Straftaten registriert worden. Dies geht aus der polizeilichen Kriminalstatistik hervor. Das sind 4.643 Fälle weniger als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote lag bei 63,3 Prozent und blieb damit auf einem hohen Durchschnittsniveau.

Ein Rückgang zeigte sich insbesondere bei den Diebstahlsdelikten, deren Zahl auf 27.535 Fälle sank. Auch die registrierten Vermögens- und Fälschungsdelikte gingen auf 14.049 Fälle zurück.

Kriminalstatistik: Mehr häusliche Gewalt

Zugenommen haben dagegen einzelne Deliktbereiche. Die Zahl der registrierten Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung stieg auf 2.573 Fälle. Ebenfalls leicht gestiegen sind die Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit auf 20.358 Fälle.

Die sogenannten Straftaten gegen das Leben lagen bei 45 Fällen und damit leicht unter dem Vorjahreswert. Bei der häuslichen Gewalt wurden 5.204 Fälle registriert, mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Messerangriffe lag bei 476 Fällen.

Die Statistik erfasst die von der Polizei registrierten Straftaten und bildet das sogenannte Hellfeld der Kriminalität ab.

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