Während der FC Erzgebirge Aue noch auf eine Mini-Chance für den Verbleib in der 3. Liga hofft, plant der Verein den neuen Kader für die Saison 2026/27 und hat dafür zwei talentierte Zugänge verkündet. So wechseln Willi Kamm von Zweitligist 1. FC Magdeburg und Aurel Loubongo von Regionalligist VfB Oldenburg ins Erzgebirge.
Der 23-jährige Willi Kamm soll beim FCE das defensive Mittelfeld verstärken. „Willi Kamm ist ein sehr stabiler und verlässlicher Kicker, der nach mehr als 100 Spielen im Männerbereich nun den nächsten Schritt bei uns machen möchte. Unser Trainer Khvicha Shubitidze hat sich ausdrücklich für den Jungen ausgesprochen, auch weil er auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden kann und seine Variabilität ein Trumpf für uns sein könnte“, erklärt Kaderplaner Steffen Ziffert auf der FCE-Homepage.
Der in Halle geborene Kamm wechselte 2028 vom Halleschen FC als großes Talent in den Nachwuchsbereich der SpVgg. Greuther Fürth. 2023 schloss sich der Rechtsfuß dem 1. FC Magdeburg an und kickte an der Elbe für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Nordost, wobei teilweise sogar die Kapitänsbinde trug. Der Wechsel zum FC Erzgebirge Aue wird als ein weiterer großer Schritt in seiner Entwicklung betrachtet.
Torgefährlicher Außenspieler: Aurel Loubongo (r.) erzielte für den VfB Oldenburg in drei Saisons 17 Tore.
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Torgefährlicher Kicker auf der linken Außenbahn
Daneben freut sich der FC Erzgebirge Aue mit Aurel Loubongo über einen weiteren starken Zugang, der in der neuen Saison die offensive linke Außenbahn verstärken soll. Der gebürtige Hamburger durchlief das Nachwuchsleistungszentrum des FC St. Pauli, ehe er 2022 zu Rot-Weiss Essen in die 3. Liga wechselte. Ein Jahr später ging der 24-Jährige nach Oldenburg. Beim dortigen VfB erzielte er in drei Spielzeiten in der Regionalliga Nord insgesamt 17 Treffer und gab 17 Torvorlagen.
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„Aurel ist ein dribbelstarker Spieler mit Zug zum Tor, kann auf beiden Flügeln spielen“, sagt Steffen Ziffert. Als Nachwuchstalent absolvierte der 1,73 Meter große Kicker drei Länderspiele für die deutsche U18-Nationalmannschaft.
Ob beide neuen Kicker mit dem FCE in der neuen Saison in der 3. Liga oder in der Regionalliga aufspielen werden, entscheidet der DFB am Donnerstag (11. Juni). Da der TSV 1860 München keine Lizenz für die 3. Liga erhielt, ist ein Startplatz vakant geworden. Erstes Anrecht darauf hat der TSV Havelse, als erster Nachrücker , der die Saison auf Tabellenplatz 17 beendet hat. Sollte der Verein aus Niedersachsen wegen seiner möglicherweise nicht Drittliga-tauglichen Spielstätte ebenfalls keine Lizenz erhalten, würde der auf Platz 18 stehende FC Erzgebirge Aue den Startplatz erhalten.
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