Es beginnt mit einer Frage, die keine Geheimnisse verlangt. In der Bundespressekonferenz wollte Florian Warweg für die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung und die Berliner Zeitung unlängst lediglich wissen, wie es zu rechtfertigen sei, dass das Bundeskanzleramt Bundestagsabgeordneten jede Auskunft über mögliche Vorwarnungen vor dem Nord-Stream-Anschlag verweigert. berNicht nur öffentlich. Auch in der Geheimschutzstelle des Bundestages, jenem Raum, der genau für solche Auskünfte existiert. Die erste Antwort des Regierungssprechers: Ihm sei keine Anfrage bekannt.
Sabotage
Nord Stream: Warum Deutschland bis heute nicht erfährt, was seine Regierung wusste
Vier Jahre nach dem Anschlag auf die Ostsee-Pipelines liegt eine Anklage vor – die politische Aufklärung aber bleibt blockiert. Eine Analyse.
7 Min
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Das Gasleck an Nord Stream 2 nach dem Anschlag.
© Danish Defence Command/dpa
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