Der Software-Konzern Microsoft stellt den Support für Office 2021 am 13. Oktober ein. Von diesem Tag an gibt es für die Bürosoftware keine Sicherheitsupdates, Fehlerbehebungen und keinen technischen Support mehr. Das bestätigt Microsoft in einem Support-Dokument auf der eigenen Webseite. Betroffen sind sowohl das Paket für Privatkunden als auch die Unternehmensvariante Office LTSC 2021.
Anders als bei Windows 10 bietet Microsoft für Office 2021 kein kostenpflichtiges Programm für erweiterte Sicherheitsupdates (ESU) an, mit dem sich der Support hätte verlängern lassen.
Nach dem Stichtag funktionieren die installierten Programme laut Microsoft zwar weiter. Nutzer setzten sich jedoch Sicherheitsrisiken aus, weil neu entdeckte Schwachstellen nicht mehr geschlossen würden. Auch telefonische oder Chat-Unterstützung sowie die meisten Online-Hilfeinhalte stellt Microsoft ein.
Bereits im Oktober 2025 war der Support für die älteren Pakete Office 2016 und 2019 ausgelaufen. Microsoft empfiehlt den Wechsel auf eine neuere Version und verweist auf das Abo-Modell Microsoft 365.
Kostenlose Alternativen verfügbar
Ein Umstieg auf ein kostenpflichtiges Microsoft-Produkt ist nicht zwingend. Das Fachmagazin PC-WELT verweist auf die quelloffene und kostenfreie Bürosoftware LibreOffice als Alternative. Zudem lässt sich Microsoft Office kostenlos im Browser als Web-Version nutzen.
Die Stiftung Warentest nennt in einem Verbraucherratgeber neben LibreOffice auch das in Nürnberg entwickelte Softmaker Office, das in einer Gratis-Variante erhältlich ist. Für Apple-Geräte stehen zudem die Programme Pages, Numbers und Keynote kostenlos im App Store bereit.
Updates von Drittanbietern
Wer dennoch bei Office 2021 bleiben will, kann nach einem Bericht von PC-WELT auf Sicherheitspatches des Drittanbieters 0patch zurückgreifen. Das Unternehmen kündigte an, die Software mit inoffiziellen Updates für drei weitere Jahre zu versorgen. Die für Office 2021 vorgesehenen Sicherheitspatches sind allerdings kostenpflichtig.
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