Ein Anruf am Donnerstag, ein paar Sätze, dann war es vorbei. Christiane Schenderlein, 44, aufgewachsen in Leipzig, wohnhaft im nordsächsischen Taucha, verliert ihr Amt als Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Kanzleramt – nach etwas mehr als einem Jahr. Sie wechselt im Zuge des Regierungsumbaus als Parlamentarische Staatssekretärin ins Bundesgesundheitsministerium, wie Bundeskanzler Friedrich Merz am Montag in Berlin bekannt gab.
Uneinheit
Ostdeutsche in politischen Posten: Warum die Repräsentation im Bund weiter hinterherhinkt
Christiane Schenderlein verliert ihr Amt nach nur 14 Monaten. Der Fall zeigt: Ostdeutsche Präsenz wird als disponibel behandelt. Doch dahinter steckt ein viel größeres Problem.
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Angela Merkel mit ihrer typischen Raute: Ostdeutsche bleiben in politischen Spitzenpositionen unterrepräsentiert.
© Michael Kappeler
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