Die SPD Pankow hat erneut den Ella-Kay-Bürgerpreis vergeben. In diesem Jahr wurden nach Angaben der SPD Pankow die Stolpersteingruppen aus dem Prenzlauer Berg und Weißensee ausgezeichnet. Die beiden Gruppen erhalten für ihr Engagement eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 300 Euro. „Dass sich die Zahl der Stolpersteine in unseren Ortsteilen in den vergangenen Jahren signifikant erhöht hat, das ist im Prenzlauer Berg Margret Müller und in Weißensee Michael Landmann und den jeweiligen Mitstreiterinnen und Mitstreitern zu verdanken“, sagte der Vorsitzende der SPD-Pankow und Vizepräsident des Abgeordnetenhauses, Dennis Buchner, in seiner Laudatio.
Der Künstler Gunter Demnig hatte die Stolpersteine im Jahr 1992 eingeführt. Die Gedenksteine erinnern an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors wurden. „Weit über 100.000 solcher Stolpersteine sind inzwischen in Deutschland und 31 weiteren europäischen Ländern verlegt worden. Dass dies möglich ist, ist dem Engagement vieler zu verdanken“, sagte Buchner.
Die SPD Pankow hat im Jahr 2010 den Ella-Kay-Bürgerpreis ins Leben gerufen, um die Bedeutung des Ehrenamts in den Ortsteilen Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee hervorzuheben. Der Bezirksverband will somit nach eigenen Angaben Personen oder Gruppen würdigen, die sich für die Gemeinschaft einsetzen, gegen Rechtsextremismus kämpfen und sich für demokratische Werte, Gleichberechtigung sowie soziale Gerechtigkeit starkmachen.
Quelle: SPD-Bezirksverband Pankow und Laudatio von Dennis Buchner
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