Ostdeutschland

Perspektivwechsel: FDP-Chef Kubicki und Verleger Holger Friedrich im Theater Ost

Der politische Wandel im Osten sorgt im Westen für Unruhe. Holger Friedrich und Wolfgang Kubicki sprechen über Parteien, Medien, Russland – und geraten aneinander.

OAZ/BLZ
2 Min
Perspektivwechsel: Verleger Holger Friedrich und FDP-Chef Wolfgang Kubicki im Theater Ost.

Perspektivwechsel: Verleger Holger Friedrich und FDP-Chef Wolfgang Kubicki im Theater Ost.

© Markus Wächter/Berliner Zeitung

Kurz vor den Landtagswahlen im Osten wird der Ton zwischen Ost und West rauer. FDP-Politiker Wolfgang Kubicki sieht eine politische Verschiebung, die längst über die neuen Bundesländer hinausgeht. Die AfD übernehme zunehmend die Rolle einer Arbeiterpartei, während SPD und CDU an Bindungskraft verlieren. „Damit wird die übliche Anmaßung des Westens infrage gestellt“, sagt Kubicki. „Das macht viele Wessis rasend.“

Im Theater Ost in Berlin-Adlershof traf Kubicki auf Verleger Holger Friedrich (hier in voller Länge), wie die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung berichtete. Das Gespräch dreht sich um den Zustand der „etablierten Parteien“, die Rolle der Medien und eine Politik, in der nach Kubickis Ansicht zunehmend Haltung an die Stelle von Argumenten tritt.

Warum Kubicki nach 40 Jahren sein Spiegel-Abo gekündigt hat, weshalb Friedrich Deutschland weiterhin als möglichen Gesprächspartner Russlands sieht und wo sich beide am Ende doch einig werden, lesen Sie in der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung.

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