Die Verteidigungsminister mehrerer deutschsprachiger Staaten in Europa haben in Berlin eine engere Zusammenarbeit im All vereinbart. Weltraumfähigkeiten hätten eine immer größere und sich rasant weiterentwickelnde Bedeutung für jede Form militärischer Auseinandersetzung, sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nach dem Treffen.
An den Beratungen im Format D-A-CH nahmen die österreichische Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, der Schweizer Verteidigungsminister Martin Pfister sowie die luxemburgische Verteidigungsministerin Yuriko Backes teil.
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Verweis auf Erfahrungen aus der Ukraine
Pistorius verwies auf seine Reise in die Ukraine in der vergangenen Woche. Er habe dort „sehen können, wie sehr die Ukraine mit Hilfe von Starlink und modernster Drohnentechnologie die Logistik der russischen Angreifer hinter der Front empfindlich zu treffen vermag“, sagte er. Es gehe um die Absicherung des Friedens, „auch in der Abschreckungsfähigkeit im Weltraum“.
Gemeinsame Ausbildung und Weltraumlage
Als Felder einer verstärkten Zusammenarbeit nannte Pistorius eine gemeinsame Aus- und Fortbildung sowie die sogenannte Weltraumlage. Dabei gehe es um Objekte im Orbit und die Vermeidung von Zusammenstößen, aber auch um Aufklärung und den Schutz der eigenen Satellitensysteme. (mit dpa)
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