Das Grab einer Transfrau, die sich im vergangenen September auf dem Alexanderplatz angezündet hatte und an den Verbrennungen gestorben war, ist erneut geschändet worden. Wie im Berliner Register zu lesen ist, wurde das Grab auf dem Friedhof in Friedrichsfelde beschädigt. Zudem wurden dort Gegenstände deponiert.
„Dies war bereits im Januar 2022 zweimal geschehen. Wieder haben Hinterbliebene dies bemerkt und gemeldet“, hieß es dort. Im Berliner Register können Diskriminierungen und rechte Aktivitäten gemeldet werden, so wie jetzt wieder. Unbekannte hatten im Januar auf und neben dem Grab einen Kanister und einen Feuerlöscher abgelegt.
Am Alexanderplatz in Berlin: Transfrau stirbt an Verbrennungen
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Berlin: Transfrau zündete sich an und starb im Krankenhaus
Die 40-jährige Transfrau iranischer Abstammung hatte am 14. September 2021 vor der Galeria-Kaufhof-Filiale am Alexanderplatz versucht, sich selbst zu verbrennen. Ein Rettungswagen brachte sie noch in die Klinik, wo sie wenig später den Verletzungen erlag.
Der Suizid der 40-Jährigen sorgte bundesweit und international für Entsetzen. Es gab auch große Anteilnahme und Mitgefühl.
Jetzt ist die Empörung über die erneute Grabschändung groß. „Dass sie selbst an ihrem Grab keine Ruhe finden darf, sollte uns alle beschämen. Die erneute Grabschändung macht mich fassungslos und ich verurteile diese Tat auf das Schärfste“, schrieb Innensenatorin Iris Spranger (SPD) auf Twitter.
Polizeibericht Berlin
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