Was zunächst nach einem gewöhnlichen Fall von Raserei aussah, entpuppte sich auf der Autobahn 13 bei Lübben in Brandenburg als dringender Notfall: Auf dem Beifahrersitz des gestoppten Wagens lag eine hochschwangere Frau in den Wehen. Das teilte die Polizei nun zu dem Einsatz mit.
Zuvor war der Fahrer den Beamten aufgefallen, weil er zu schnell unterwegs war und die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände missachtete. Die Polizei stoppte das Fahrzeug daraufhin.
Statt Anzeige folgte eine Eskorte
Der werdende Vater habe die Beamten aufgeregt um Hilfe gebeten, heißt es in der Mitteilung. Statt einer Anzeige folgte eine Eskorte mit Blaulicht bis zur Geburtsklinik. Die Autobahnpolizei kündigte den Eiltransport zudem vorab in der Klinik an.
„Offenbar war das Baby schneller als geplant“, so die Polizei. Der Einsatz habe sich am Ende gelohnt: „So konnte in der Geburtsurkunde schließlich doch die Stadt Lübben anstatt einer Straßenkilometrierung als Geburtsort vermerkt werden“, teilten die Beamten mit.
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