Geburtshilfe

Polizei stoppt Raser auf A13 – und begleitet ihn mit Blaulicht zur Geburtsklinik

Eigentlich will die Polizei nur einen Raser stoppen. Doch dann zählt plötzlich jede Minute. Dieser ungewöhnliche Polizeieinsatz ereignete sich in Brandenburg.

2 Min
Die Polizei eskortiert einen werdenden Vater zur Klinik in Lübben (Archivbild).

Die Polizei eskortiert einen werdenden Vater zur Klinik in Lübben (Archivbild).

© Markus Wächter / Waechter

Was zunächst nach einem gewöhnlichen Fall von Raserei aussah, entpuppte sich auf der Autobahn 13 bei Lübben in Brandenburg als dringender Notfall: Auf dem Beifahrersitz des gestoppten Wagens lag eine hochschwangere Frau in den Wehen. Das teilte die Polizei nun zu dem Einsatz mit.

Zuvor war der Fahrer den Beamten aufgefallen, weil er zu schnell unterwegs war und die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände missachtete. Die Polizei stoppte das Fahrzeug daraufhin.

Statt Anzeige folgte eine Eskorte

Der werdende Vater habe die Beamten aufgeregt um Hilfe gebeten, heißt es in der Mitteilung. Statt einer Anzeige folgte eine Eskorte mit Blaulicht bis zur Geburtsklinik. Die Autobahnpolizei kündigte den Eiltransport zudem vorab in der Klinik an.

„Offenbar war das Baby schneller als geplant“, so die Polizei. Der Einsatz habe sich am Ende gelohnt: „So konnte in der Geburtsurkunde schließlich doch die Stadt Lübben anstatt einer Straßenkilometrierung als Geburtsort vermerkt werden“, teilten die Beamten mit.

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