Ein Reisebus ist in Binz auf Rügen beim Rangieren mit dem Heck aufgesetzt und manövrierunfähig geworden. Erst ein Spezialunternehmen konnte das Fahrzeug nach mehr als zwei Stunden befreien.
Der Einsatz begann laut Freiwilliger Feuerwehr Binz am Montag um 13.48 Uhr mit der Alarmierung zu einer Hilfeleistung in der Bahnhofstraße. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Reisebus in eine missliche Lage geraten war und seine Fahrt nicht eigenständig fortsetzen konnte, wie die Feuerwehr in ihrem Einsatzbericht auf Instagram mitteilte.
Die Feuerwehr rückte mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF20) an, unterstützt von zwei Streifenwagen der Polizei. Zunächst versuchten die Einsatzkräfte, das Fahrzeug mittels Unterbauungsmaßnahmen zu befreien. Diese Versuche blieben nach Angaben der Feuerwehr jedoch ohne Erfolg.
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Fachfirma mit Bergungskissen im Einsatz
Erst die hinzugezogene Fachfirma DAPA aus Stralsund konnte den Bus schließlich erfolgreich befreien. Nach Angaben des NDR hob das Abschleppunternehmen das lange Fahrzeug mit Spezialbergungskissen an. Gegen 16.00 Uhr war der Einsatz beendet, der Bus konnte seine Fahrt fortsetzen.
Der Bus eines Reisedienstes aus Sachsen war laut einer Polizeisprecherin gegen Mittag rückwärts aus einer Einmündung herausgefahren. „Dabei hat der Fahrer offenbar das Gefälle unterschätzt, war mit dem Heck aufgesetzt und so komplett manövrierunfähig, sagte die Sprecherin dem NDR. Weil das Fahrzeug die Bahnhofstraße blockierte, sperrten die Beamten die Kreuzung während des Einsatzes vollständig.
Reisende waren nach ersten Informationen des NDR nicht an Bord des Busses. Angaben zu Schäden am Fahrzeug oder zur Straße machten weder Feuerwehr noch Polizei.
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