Die Hitzeschäden auf der Autobahn A2 zwischen den Anschlussstellen Ziesar und Wollin in Brandenburg sollen voraussichtlich am Mittwochabend behoben sein. Anschließend könne der Verkehr auf diesem Abschnitt wieder rollen, teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit.
Gesperrt bleibt zunächst noch der Abschnitt zwischen Theeßen in Sachsen-Anhalt und Ziesar. Dort sollen die Reparaturarbeiten nach Angaben der Gesellschaft voraussichtlich am Donnerstagabend abgeschlossen sein. Danach werde auch dieser Teil der Strecke wieder für den Verkehr freigegeben.
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Hitze sorgt für massive Schäden auf der A2
Für die Sperrung zwischen Ziesar und Wollin ist nach Angaben der Autobahn GmbH eine Bedarfsumleitung eingerichtet. Der Verkehr werde an der Anschlussstelle Ziesar von der Autobahn abgeleitet und bei Wollin wieder auf die A2 geführt. Um die Orte entlang der Umleitungsstrecke zu entlasten, empfiehlt die Gesellschaft eine weiträumige Umfahrung über die A14 und die A9.
Der Abschnitt zwischen Ziesar und Wollin war am vergangenen Donnerstagabend voll gesperrt worden. Die Hitzeschäden reichten nach Angaben einer Sprecherin der Autobahn GmbH über die gesamte Fahrbahnbreite. Die beschädigte Betondecke wird den Angaben zufolge durch Asphalt ersetzt.
Mehrere Autobahnabschnitte in Deutschland hatten der Hitze in der vergangenen Woche nicht standgehalten. Es entstanden Wölbungen, Risse und weitere Fahrbahnschäden. Ältere Betonfahrbahnen mit Vorschäden oder mehrfachen Reparaturen seien für Hitzeschäden besonders anfällig, erklärte die Sprecherin der Autobahn GmbH. Bei großer Hitze könnten sich sogenannte Blow-ups bilden, bei denen sich die Fahrbahn wölbe und aufbreche.
Die A2 ist eine der am stärksten befahrenen Ost-West-Verbindungen in Deutschland. Sie verbindet das Ruhrgebiet über Hannover und Magdeburg mit dem Berliner Ring.
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