Am Hauptstadtflughafen BER ist testweise ein KI-gestütztes Roboterfahrzeug namens „Roboxi“ im Einsatz. Das Fahrzeug durchsucht laut Angaben des Flughafens das Vorfeld sowie die Start- und Landebahnen nach herumliegenden Objekten wie Schrauben, Plastikmüll oder Asphaltbruchstücken.
Zusätzlich prüft „Roboxi“ mithilfe eines 3D-Laserscans den Zustand der Oberflächen der Rollbahnen. Ziel ist es, Schäden an den Triebwerken startender und landender Flugzeuge zu verhindern, die entstehen können, wenn Kleinteile aufgewirbelt werden und in die Turbinen gelangen. Die weltweit dadurch verursachten Kosten belaufen sich nach Angaben des BER auf Milliardenbeträge.
Auswertung nach Ende des Probebetriebs
Das Fahrzeug wird vom Terminal aus ferngesteuert und erreicht eine Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde. Es soll die Fahrer der sogenannten Follow-me-Fahrzeuge, die Piloten auf dem Vorfeld den Weg weisen, bei ihrer Arbeit entlasten.
Der Testlauf ist bis Oktober angesetzt und wird anschließend ausgewertet. „Dabei steht im Fokus, wie Roboxi unsere Prozesse auf dem Vorfeld unterstützen, die Effizienz steigern und die Sicherheit im Flugbetrieb durch eine frühzeitige Erkennung möglicher Gefahren weiter verbessern kann", teilte der Flughafen mit.
Weitere Angaben zum Hersteller des Fahrzeugs oder zu einer möglichen dauerhaften Übernahme in den Regelbetrieb machte der Flughafen zunächst nicht.
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