In Rostock kam es am Samstagabend zu einem schockierenden Fund: Am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr wollte ein Mann gerade Gartenabfälle auf einem Komposthaufen entsorgen, als er einen Sack entdeckte, aus dem Leichenteile ragten. Wie der NDR berichtet, waren die menschlichen Überreste in einer improvisierten Schubkarre aus einer gelben Tonne abgelegt. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus und sucht nach Hinweisen.
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Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Rostock entdeckte der Mann die menschlichen Überreste gegen 17 Uhr, als er Gartenabfälle entsorgen wollte. Der Körper war in Folie eingewickelt und befand sich in einem Sack, der in der gelben Kiste lag. „Aufgrund der Auffindesituation gehen wir davon aus, dass dieser Leichnam jedenfalls nicht selbstständig dahin gekommen ist, und führen deshalb die Ermittlungen im Bereich eines Tötungsdelikts. Ob sich dies bewahrheiten wird, muss den weiteren Ermittlungen vorbehalten bleiben“, sagte Harald Nowack, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass die Kiste möglicherweise für den Transport der Leiche umgebaut wurde.
Die Polizei sperrte den Fundort weiträumig ab und begann noch am Abend mit der Spurensicherung. Dabei kamen modernste Methoden wie ein 3D-Scanner zum Einsatz, um den Tatort später digital rekonstruieren zu können. Die Feuerwehr unterstützte die Ermittler durch die Ausleuchtung des Waldgebiets. Die Leiche wurde in die Rechtsmedizin überführt, wo sie in den kommenden Tagen obduziert werden soll, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen.
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Die Identität des Opfers sowie Geschlecht und Alter sind derzeit noch unklar. Die Ergebnisse der Obduktion werden voraussichtlich Anfang der Woche erwartet. Die Mordkommission bittet mögliche Zeugen um Mithilfe und hofft, dass Spaziergänger etwas gesehen haben. Zeugen, die Ungewöhnliches im Bereich der Albert-Einstein-Straße beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst zu melden.
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