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Änderung beim Service des Rundfunkbeitrags: So fragen Sie Ihren Kontostand ab

Der Beitragsservice startet einen neuen Online-Dienst. Der Rundfunkbeitrag-Kontostand lässt sich nun abfragen. Die wichtigsten Informationen im Überblick.

3 Min
Beitragszahler können ihren Kontostand nun online abfragen.

Beitragszahler können ihren Kontostand nun online abfragen.

© Beitragsservice/ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice/obs

Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat seinen digitalen Service ausgebaut. Seit dem 28. September lässt sich der Rundfunkbeitrag-Kontostand online abfragen – ohne Anruf bei der Hotline und ohne Registrierung.

Unter rundfunkbeitrag.de/kontostand können Beitragszahler mit wenigen Klicks nachsehen, ob ihr Konto ausgeglichen ist, ob ein Rückstand offen ist oder ob sie zu viel überwiesen haben.

Das Angebot ist kostenfrei und rund um die Uhr erreichbar. Es richtet sich vor allem an Menschen, die den Rundfunkbeitrag für ihre private Wohnung zahlen und schnell einen Überblick über ihr Beitragskonto brauchen.

Was die Kontostand-Abfrage beim Rundfunkbeitrag anzeigt

Die Online-Auskunft beantwortet vor allem eine Frage: Stimmt der Stand meines Beitragskontos? Angezeigt wird, ob das Konto ausgeglichen ist, ob ein Zahlungsrückstand besteht oder ob eine Überzahlung vorliegt. Zusätzlich sehen Nutzerinnen und Nutzer, wann die nächsten Zahlungstermine für den Rundfunkbeitrag anstehen.

Wer im Rückstand ist, bekommt laut Beitragsservice zudem konkrete Hinweise, wie sich das Konto ausgleichen lässt.

So funktioniert die Abfrage des Rundfunkbeitrags

Für die Abfrage sind nur zwei Angaben nötig, eine vorherige Anmeldung entfällt. Benötigt werden die neunstellige Beitragsnummer und das Geburtsdatum der Person, auf die das Beitragskonto läuft.

Auf eine Registrierung verzichtet der Beitragsservice bewusst. Die Nutzung soll niedrigschwellig, aber datenschutzkonform sein. Deshalb werden nach Angaben der Einrichtung nur die Informationen angezeigt, die für die Auskunft zum Kontostand erforderlich sind.

Wo Sie die Beitragsnummer finden

Die neunstellige Beitragsnummer steht nach Angaben des Beitragsservice auf der Anmeldebestätigung, auf dem Kontoauszug, auf der Zahlungsaufforderung sowie oben rechts auf den Schreiben des Beitragsservice.

Hintergrund sind viele Anrufe. Trotz der Online-Formulare auf rundfunkbeitrag.de melden sich weiter zahlreiche Menschen telefonisch mit Fragen zu ihrem Konto.

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„Dennoch rufen tagtäglich viele Bürgerinnen und Bürger bei uns an, die Fragen zum Stand ihres Beitragskontos haben“, sagt Kai Winter, Geschäftsbereichsleiter Operations beim Beitragsservice. Die digitale Abfrage sei „eine zeitgemäße, schnelle und effiziente Alternative zu einem Anruf bei unserer Hotline“, so Winter.

Für wen der neue Online-Service gedacht ist

Der Dienst richtet sich an private Beitragszahler, die den Rundfunkbeitrag für ihre Wohnung entrichten. Unternehmen und Institutionen nutzen dagegen das Service-Portal für Unternehmen, über das sich nach einer Registrierung beitragspflichtige Betriebsstätten und Kraftfahrzeuge verwalten lassen.

Auch wer am SEPA-Lastschriftverfahren teilnimmt, kann den Kontostand einsehen. Bei einem Lastschriftmandat zieht der Beitragsservice die Beiträge automatisch ein und berücksichtigt Änderungen der Beitragshöhe selbstständig.

Am Beitrag selbst ändert der neue Service nichts. Nach den Angaben des Beitragsservice werden in der gesetzlichen Zahlungsweise 55,08 Euro für drei Monate fällig, halbjährlich sind es 110,16 Euro und jährlich 220,32 Euro.

Rundfunkbeitrag 2025: Was der Jahresbericht zeigt

Aus dem Ende Juni 2026 vorgelegten Jahresbericht 2025 geht hervor, dass die Erträge aus dem Rundfunkbeitrag leicht gesunken sind – auf 8,72 Milliarden Euro und damit rund 20 Millionen Euro weniger als 2024.

Ende 2025 verwaltete der Beitragsservice 46.922.005 Beitragskonten. Auch offene Verfahren gingen zurück: Die Zahl der Mahnmaßnahmen sank um knapp ein Fünftel auf 18,31 Millionen, die der Vollstreckungsersuchen auf 1,39 Millionen.

Den nächsten, vierten bundesweiten Meldedatenabgleich mit den Melderegistern der Kommunen will die Kölner Einrichtung ab Dezember 2026 durchführen. Der Beitragsservice ist eine Verwaltungsgemeinschaft von ARD, ZDF und Deutschlandradio und ging 2013 aus der früheren GEZ hervor.

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