Migration

Sachsens Kommunen warten auf Millionen für Betreuung minderjähriger Flüchtlinge

Der Rückstand bei der Kostenerstattung sinkt, bleibt aber erheblich. Die Opposition fordert eine vollständige Übernahme durch den Bund.

3 Min
Zwei Flüchtlingskinder stehen vor einem Café im nordrhein-westfälischen Essen.

Zwei Flüchtlingskinder stehen vor einem Café im nordrhein-westfälischen Essen.

© Kerstin Kokoska/FUNKE Foto Services

Die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Ausländer (umA) in Sachsen bleibt ein finanzieller Kraftakt für die Kommunen. Zwar hat der Freistaat den Rückstand bei der Kostenerstattung deutlich abgebaut – von 75 Millionen Euro im Jahr 2025 auf aktuell 41 Millionen Euro –, doch die Summen, die Städte und Landkreise vorstrecken müssen, sind nach wie vor beträchtlich.

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