Kultur

Schröder-Stiftung: Fachmagazin druckt Beitrag zu Geraer Mineralien

Der Stadtapotheker Curt Schröder vermachte Gera vor 110 Jahren mehr als 2000 Mineralien; ein Teil davon liegt bis heute im Museum für Naturkunde am Nicolaiberg.

2 Min
Mineralienbeitrag für Gera: Frank Hrauda präsentiert die frisch gedruckte Publikation zu Curt Schröders Sammlung.

Mineralienbeitrag für Gera: Frank Hrauda präsentiert die frisch gedruckte Publikation zu Curt Schröders Sammlung.

© Molu Edante

In Gera widmet sich ein Fachbeitrag der Mineraliensammlung des früheren Stadtapothekers Curt Schröder. Frank Hrauda vom Museum für Naturkunde hat den Text im Magazin Lapis veröffentlicht, wie das Museum für Naturkunde Gera mitteilte. Anlass ist ein Jubiläum: Schröder starb 1916, vor 110 Jahren, und hinterließ seiner Geburtsstadt die Dr.-Curt-Schröder-Stiftung.

Zu dieser Stiftung gehörte eine Sammlung mit mehr als 2000 Mineralien. Einen beträchtlichen Teil davon bewahrt das Museum bis heute auf und erforscht ihn. Der Beitrag trägt zusammen, was bisher über den Apotheker und vor allem über seine Sammlung bekannt ist. Dazu kommen 26 Fotos, die die Mineralfotografen Robert Kennedy aus Regen in Bayern und Matthias Reinhardt aus Drolshagen in Nordrhein-Westfalen eigens für den Artikel aufgenommen haben. Lapis erscheint seit 1976 im Christian-Weise-Verlag in München.

Das Museum für Naturkunde am Nicolaiberg 3 ist nach Angaben der Stadt Gera dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet, montags bleibt es geschlossen. In der zweiten Etage zeigt das Haus Minerale Ostthüringens, im Keller und Höhler unter dem Gebäude Minerale aus aller Welt.

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