Der Fall des Pohlitzer Meteoriten zwischen Pohlitz und Gera-Langenberg jährt sich am Dienstag zum 207. Mal, wie das Museum für Naturkunde Gera mitteilte. Am 13. Oktober 1819 gegen 8 Uhr schlug der Himmelskörper auf einem Feld des Gutsbesitzers Johann Gottlieb Rothe ein. Den Aufprall selbst sah niemand, weil dichter Nebel die Sicht nahm. Den Knall beim Eintritt in die Atmosphäre hielten manche Anwohner für Kanonenschüsse.
Der Stein wog ursprünglich etwa 3,5 Kilogramm. Nach seiner Entdeckung im kleinen Einschlagkrater wollten immer mehr Menschen ein Stück davon haben oder kaufen. Im Laufe der Zeit wurde der Meteorit zerschlagen und zersägt. Ein Großteil ist bis heute in Sammlungen weltweit erhalten, verteilt auf viele größere und kleinere Teile. Das drittgrößte Bruchstück wiegt 397,46 Gramm und ist im Museum am Nicolaiberg 3 in Gera zu sehen.
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Das Museum öffnet nach Angaben der Stadtverwaltung Gera Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr, montags bleibt es geschlossen. Die Einzelkarte kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen keinen Eintritt.
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