Wirtschaft

Seit Mai: Rund 100.000 Prämien für E-Autos wurden schon bewilligt

Die Beliebtheit der E-Auto-Prämie übertrifft die Erwartungen. 100.000 Anträge sind bereits bewilligt.

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Mehr als 100.000 Anträge auf die E-Auto-Prämie wurden bereits bewilligt.

Mehr als 100.000 Anträge auf die E-Auto-Prämie wurden bereits bewilligt.

© Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Mehr als 100.000 Anträge auf die neue E-Auto-Prämie sind bewilligt worden. Das hat das Bundesumweltministerium am Sonntag auf Instagram mitgeteilt – gut vier Monate nach dem Start des Programms.

Neun von zehn geförderten Fahrzeugen fahren rein batterieelektrisch. Profitieren sollen vor allem Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen. Die Hälfte der Antragsteller verdient höchstens 45.000 Euro im Jahr, drei Viertel kommen auf maximal 60.000 Euro. Je nach Auto, Einkommen und Familiengröße gibt es zwischen 1500 und 6000 Euro vom Staat.

Wer bekommt die E-Auto-Prämie? Das Einkommen entscheidet

Bundesumweltminister Carsten Schneider (50, SPD) zeigt sich zufrieden mit dem Zulauf. „Das Förderprogramm hat unsere Erwartungen weit übertroffen und jetzt schon 100.000 Haushalte dabei unterstützt, sich vor den hohen Spritpreisen zu schützen“, sagte er.

Die Förderung richtet sich gezielt an Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen. Genau diesen Punkt betont der Minister.

Antragsberechtigt sind ausschließlich private Haushalte, und das nur für Neuwagen. Gefördert werden sowohl der Kauf als auch das Leasing. Für rein batterieelektrische Autos und Brennstoffzellenfahrzeuge gibt es eine Basisförderung von 3000 Euro. Plug-in-Hybride bekommen 1500 Euro – allerdings nur, wenn sie höchstens 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen oder mindestens 80 Kilometer rein elektrisch fahren.

Je nach Familiengröße kommen Zuschläge hinzu. In der Summe reicht die Prämie so von 1500 bis 6000 Euro. Beantragen lässt sich die Förderung seit dem 19. Mai. Sie gilt rückwirkend für Fahrzeuge, die seit dem 1. Januar neu zugelassen wurden.

September war teuerster Tankmonat jemals

Der September ist nach Daten des ADAC der teuerste Tankmonat, den es bislang gab. Für Super E10 deutet die Auswertung auf rund 2,27 Euro je Liter hin, für Diesel auf etwa 2,38 bis 2,39 Euro.

Als wichtigsten Preistreiber nennt der ADAC den Iran-Krieg, durch den Rohöl- und Treibstoffexporte aus der Golfregion stark eingeschränkt seien.

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Für Autofahrer zeichnet sich zwar Entlastung ab: Zum Oktober greift ein neuer Tankrabatt, der den Liter nach Angaben der Bundesregierung um knapp 17 Cent senken soll.

Wie viele E-Autos sollen noch gefördert werden?

Insgesamt stehen drei Milliarden Euro bereit, aus dem Klima- und Transformationsfonds. Damit lassen sich nach Schätzung Schneiders rund 800.000 Fahrzeuge fördern – in den kommenden drei bis vier Jahren.

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