Sondervermögen

Moskau vergleicht Bundeswehr-Milliarden mit Nazi-Aufrüstung

Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa prangert eine „Wiederbewaffnung“ Deutschlands an.

Team News Kathrin Merz AFP/kme
1 Min
Maria Sacharowa

Maria Sacharowa

© Imago/ITAR-TASS

Russland hat unter Anspielung auf die Nazi-Zeit eine „Wiederbewaffnung“ Deutschlands angeprangert. Die Pläne der Bundesregierung für ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr „werten wir als eine weitere Bestätigung, dass Berlin auf dem Weg zu einer erneuten Wiederbewaffnung ist“, sagte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Freitag in Moskau. „Wir wissen nur zu gut, wie das enden kann.“

Die Äußerungen lassen sich als Anspielung auf das Wiederaufrüstungsprogramm Nazi-Deutschlands in den 1930er Jahren unter Adolf Hitler deuten.

Vor dem Hintergrund des russischen Militäreinsatzes in der Ukraine billigte der Bundestag am Freitag eine Grundgesetzänderung zur Einrichtung des Bundeswehr-Sondervermögens. Mit den 100 Milliarden Euro soll die Ausrüstung der Truppe modernisiert werden. Geplant ist etwa die Anschaffung moderner F-35-Kampfjets, neuer Korvetten für die Marine sowie von Nachfolgern für den Schützenpanzer Marder und den Truppentransporter Fuchs.

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