Medienbericht

Spiegel: Erneut Hacker-Angriff auf Abgeordnete

Sicherheitsexperten sollen russischen Militärgeheimdienst als Urheber vermuten.

Team News afp BLZ
1 Min
Wieder soll es einen Hackerangriff auf Politiker gegeben haben (Symbolbild).

Wieder soll es einen Hackerangriff auf Politiker gegeben haben (Symbolbild).

© imago/STPP

Über Phishing-E-Mails sollen die Hacker versucht haben, die Accounts zu kapern. Ob Daten abgeflossen sind, sei noch unklar. Die angegriffenen Bundestagsabgeordneten gehören mehrheitlich den Regierungsparteien CDU/CSU und SPD an, wie der Spiegel weiter berichtete.

Russischer Militärgeheimdienst unter Verdacht

Nach Informationen des Magazins vermuten Sicherheitsexperten den russischen Militärgeheimdienst GRU hinter den Attacken. In Deutschland wurden demnach neben Abgeordneten auch politische Aktivisten in Hamburg und Bremen angegriffen, berichtete der Spiegel unter Berufung auf Regierungskreise.

Die Gruppe „Ghostwriter“ war IT-Sicherheitsexperten demnach bisher vor allem für Desinformationskampagnen bekannt. Das Magazin verwies darauf, dass die US-Sicherheitsfirma FireEye im vergangenen Jahr berichtet habe, „Ghostwriter“ habe sich auf das Produzieren von Falschnachrichten spezialisiert.

Die Hacker verschafften sich demnach Zugang zu populären Nachrichtenseiten oder Blogs, um dort gefälschte Artikel oder Fotos zu veröffentlichen. Die Gruppe richte sich deutlich an russischen Sicherheitsinteressen aus, berichtete der Spiegel weiter aus einer Analyse von FireEye. Deutsche Sicherheitsbehörden vermuteten deshalb dahinter den russischen Geheimdienst GRU, so das Magazin.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner