Sri Lanka hat die Visagebühren für Touristen aus zahlreichen Ländern abgeschafft. Auch Reisende aus Deutschland können seit dem 25. Mai kostenlos eine elektronische Reisegenehmigung für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen erhalten. Das teilte die sri-lankische Einwanderungsbehörde mit.
Die Regelung gilt laut Behörde für Reisende aus 40 Staaten, darunter viele weitere europäische Länder wie etwa Frankreich, Polen, Spanien oder Schweden. Auf der Liste stehen auch Australien, Kanada, China, Indien, Indonesien, Israel, Japan, Saudi-Arabien, Thailand und die USA, wie der Sender Ada Derana berichtete.
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Antrag weiterhin vor Anreise erforderlich
Trotz der Gebührenbefreiung müssen Reisende die elektronische Reisegenehmigung (ETA) weiterhin vor der Ankunft online beantragen, wie aus den Angaben der Behörde hervorgeht. Die Genehmigung erlaubt eine zweimalige Einreise innerhalb der 30-tägigen Gültigkeit ab dem Tag der ersten Einreise. Eine Verlängerung des Aufenthalts ist nach Behördenangaben gegen Zahlung der regulären Visagebühren möglich.
Bereits vor dem 25. Mai gezahlte ETA-Gebühren werden nach Mitteilung der Behörde nicht erstattet. Für Staatsangehörige der Malediven gilt im Rahmen eines bilateralen Abkommens weiterhin ein 90-Tage-Visum über das ETA-System.
Die Gebühren für ein Touristenvisum lagen bisher je nach Herkunftsland und Beantragungsweg zwischen 20 und 60 US-Dollar, wie aus der Infoseite der Einwanderungsbehörde hervorgeht. Für Reisende aus Ländern, die nicht auf der Liste stehen, gelten laut Ada Derana weiterhin die regulären ETA-Bestimmungen.
Tourismus als Wirtschaftsfaktor
Sri Lanka wirbt mit Stränden, Nationalparks und mehreren Unesco-Welterbestätten um internationale Gäste, darunter die antike Stadt Sigiriya und die Altstadt von Galle, wie der Sender Euronews berichtete. Zu den Attraktionen zählen demnach auch der 2023 eröffnete, rund 300 Kilometer lange Pekoe Trail durch das zentrale Hochland sowie Tierbeobachtungen in den Nationalparks Udawalawe und Yala.
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