Stadtentwicklungssenator Hassemer nimmt die Ehrung vor

Preis für den Stresowpark

Lothar Münner
2 Min

Der nach dem ehemaligen Berliner Stadtgartendirektor benannten Gustav-Meyer-Preis geht in diesem Jahr nach Spandau. Der Stresowpark bekommt die Auszeichnung als eine vorbildlich gestaltete Grünanlage.Das gab Baustadtrat Klaus Jungclaus (SPD) im Ausschuß für Gartenbau, Naturschutz und Grünplanung bekannt. Für den 16. September sei eine Feierstunde geplant, bei der Stadtentwicklungsenator Volker Hassemer (CDU) als Gast erwartet werde, sagte der Politiker. Aus dem Haushaltsplan für die Jahre 1995/1996 geht hervor, daß die Gesamtkosten für die Neugestaltung des Stresowparks bei rund 2,4 Millionen Mark liegen. Sandburg als SkulpturDie Spandauer Rentnerin Erna Knut verweilt gerne in dem kleinen Park zwischen Havel, Stresowstraße und dem Obermeierweg direkt an der Charlottenbrücke: "Nach dem Einkaufen ruhe ich mich immer auf meiner Lieblingsbank unter der Pergola aus." An dem zirka zehn Meter langen, weißgestrichenen Gerüst aus Holz wachsen Rosen. Drumherum sind geschmackvoll gestaltete Beete mit zahlreichen Sorten von Sommerblumen angelegt worden. Auch an einen kunstvollen gußeisernen Trinkbrunnen ist gedacht worden.Auf der 8 500 Quadratmeter großen Grünanlage spenden Kastanien, Linden, Platanen und eine mächtige Pappel den Besuchern des etwas versteckt liegenden Stresowparks Schatten. Das mit der Gestaltung beauftragte Naturschutz- und Grünflächenamt hat das Grundstück, das früher als Weideland diente, besonders kinderfreundlich gestaltet: Im oberen Bereich befindet sich ein etwa drei mal drei Meter großer Buddelkasten, direkt daneben eine Skulptur in Form einer Sandburg, auf der eine mit einem Ball spielende Katze sitzt. Auf einem kleinen Hügel ist im Winter Rodeln möglich.Der Höhenunterschied innerhalb der Grünanlage beträgt vier Meter, ist aus einer am Eingang angebrachten Informationstafel zur Geschichte des Stresow zu erfahren. Direkt an der Havel liegt ein großer Spielplatz. Schaukeln mit AutoreifenDort können Kinder in einem Autoreifen schaukeln, auf drei unterschiedlich großen Holzfässern turnen oder sich an einem Balancierseil ganz wie Tarzan fühlen. Nebenan befindet sich ein kleiner Bolzplatz, dessen Boden, um Verletzungen auszuschließen, aus weichem Rindenmulch besteht. +++

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