Das Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde hat Fotografien, einen Plan und ein Gemälde aus dem Nachlass des früheren Stadtgärtners Rudolf Peters erhalten. Das teilte der Landkreis Elbe-Elster mit. Die Stücke stammen aus dem Besitz von Inken Rückert, der Tochter von Peters. Ihr Sohn Roland Rückert brachte sie ins Museum.
Die Aufnahmen zeigen die städtischen Grünanlagen zwischen Ende der 1920er- und den 1940er-Jahren. Darunter sind Bilder vom Schlosspark, dessen damalige Gestaltung heute nicht mehr besteht, sowie von den Arbeiten am Wasserturm und am Schillerplatz. Ein großformatiger Plan zeigt, wie der Friedenshain in der Bürgerheide mit dem Tellerberg angelegt werden sollte.
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Peters arbeitete von 1929 bis Juni 1944 als Stadt- und Friedhofsgärtner in Finsterwalde. Der Schlosspark wurde um 1931 angelegt und um 1935 umgebaut. Peters kam aus Mecklenburg und hatte die Stelle über eine Anzeige in einer Gartenzeitung gefunden. Er starb 1945 in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Mit den Unterlagen kann das Museum die Entwicklung der Finsterwalder Parks künftig genauer erforschen und zeigen.
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