Drei Wochen lang, vom 28. August bis zum 17. September, haben 20.204 Leipzigerinnen und Leipziger in 912 Teams beim Stadtradeln 2026 Kilometer gesammelt – am Ende standen 3.523.673 Kilometer. Das Ergebnis liegt nach Angaben der Stadt Leipzig auf dem Niveau des Vorjahres. Die Verwaltung rechnet die gefahrene Strecke in rund 578 Tonnen vermiedenes Kohlendioxid um und zählt Leipzig damit bundesweit zu den fünf Städten mit den meisten geradelten Kilometern.
Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal dankte den Teilnehmenden. Das Stadtradeln sei mehr als ein Wettbewerb und ein Signal für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz. Die Stadt wolle weiter an einer fahrradfreundlichen Infrastruktur arbeiten und möglichst das ganze Jahr über viele weitere Kilometer sammeln.
Matthias Uhlig, Stadtradeln-Koordinator beim Ökolöwe e.V., wertete das anhaltend hohe Niveau als Zeichen für das Engagement der Leipzigerinnen und Leipziger für klimafreundliche Mobilität. Jeder Kilometer leiste einen Beitrag zu einer echten Veränderung.
Viele Teilnehmende haben ihre Fahrten anonymisiert über die Stadtradeln-App aufgezeichnet. Diese Daten zeigen, auf welchen Strecken in Leipzig tatsächlich Rad gefahren wird. Die Stadtverwaltung will sie als Grundlage nutzen, um die Radverkehrsinfrastruktur weiterzuentwickeln.
Preisverleihung in der Alten Handelsbörse Leipzig
Die Preise sollen am 8. Oktober um 19 Uhr in der Alten Handelsbörse am Naschmarkt 1 vergeben werden, übergeben von Umweltbürgermeister Rosenthal und Matthias Uhlig vom Ökolöwe.
Leipzig 2045: mehr als 700.000 Einwohner möglich
Nach gigantischem Berliner Waldbühnen-Konzert: Gianna Nannini spielt Arena-Show in Leipzig
Ausgezeichnet werden die fahrradaktivsten Teams in elf Kategorien, darunter Kitas und Stadtratsfraktionen. Zusätzlich werden unter den aktivsten Teams vier Preisgelder von jeweils 250 Euro verlost.
Das Stadtradeln ist ein Wettbewerb des Klima-Bündnis e.V. In Leipzig organisieren ihn der Ökolöwe e.V. und das Referat Nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz der Stadt gemeinsam. Finanziert wird das Projekt durch Spenden, Mitgliedsbeiträge des Ökolöwe sowie über die Fachförderrichtlinie des Amtes für Umweltschutz.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]