Der Medizinische Dienst der Krankenkassen hat für das vergangene Jahr fast 3100 schwerwiegende Behandlungsfehler in Deutschland bestätigt. In 97 Fällen starben Patienten infolge dieser Fehler, wie aus dem Bericht der Organisation hervorgeht.
Insgesamt gingen die Gutachter fast 12.000 Verdachtsfällen nach. Fachleute rechnen mit einer deutlich höheren Dunkelziffer, da viele Fehler gar nicht erst gemeldet oder als solche erkannt werden.
Der Bericht führt zudem 150 sogenannte Never Events auf. Damit sind Vorfälle gemeint, die unter keinen Umständen passieren dürften. Dazu zählen etwa die Verwechslung von Patienten oder das Zurücklassen von Operationsbesteck im Körper nach einem Eingriff.
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