Feuer

Halbe Million Euro Schaden: Dachstuhlbrand zerstört Wohnungen in Strasburg

Gegen das Feuer in der Uckermark gab es einen Großeinsatz, doch die betroffenen Wohnungen im Mehrfamilienhaus sind unbewohnbar. Die Brandursache soll ein technischer Defekt sein.

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Der Dachstuhlbrand in Strasburg verursachte 500.000 Euro an Sachschäden.

Der Dachstuhlbrand in Strasburg verursachte 500.000 Euro an Sachschäden.

© Freiwillige Feuerwehr Strasburg (Uckermark)

Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus im vorpommerschen Strasburg in der Uckermark hat einen Sachschaden von rund 500.000 Euro verursacht. Die betroffenen Wohnungen sind nach ersten Einschätzungen der Polizei vorerst komplett unbewohnbar.

Das Feuer war in den frühen Morgenstunden des Freitags in einem Gebäude in der Bahnhofstraße ausgebrochen. Gegen 01.30 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Vorpommern-Greifswald die Einsatzkräfte, wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg mitteilte. Beim Eintreffen der Rettungskräfte habe der Dachstuhl bereits in Vollbrand gestanden.

Keine Verletzten, technischer Defekt vermutet

Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs habe sich keine Person in dem Gebäude aufgehalten. Nach Angaben der Feuerwehr befinden sich in dem Haus mehrere Pensionszimmer sowie eine Wohnung. Die Bewohner seien zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause gewesen.

Als Brandursache werde nach derzeitigem Ermittlungsstand ein technischer Defekt angenommen, teilte die Polizei mit. Brandursachenermittler waren nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Strasburg vor Ort im Einsatz.

Großeinsatz mit 57 Kräften

Zur Bekämpfung des Feuers waren insgesamt 57 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Strasburg, Pasewalk, Neuensund, Groß Luckow, Mildenitz und Blumenhagen mit 14 Einsatzfahrzeugen vor Ort. Unter schwerem Atemschutz seien mehrere Trupps zur Brandbekämpfung in das Gebäude vorgegangen, teilte die Freiwillige Feuerwehr Strasburg mit. Zeitgleich sei das Feuer von zwei Drehleitern und mit mehreren Strahlrohren im Außenangriff bekämpft worden.

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Der Bereich rund um die Bahnhofstraße war während der Löscharbeiten für den Verkehr voll gesperrt. Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Strasburg endete der Einsatz am Freitagvormittag gegen 11.00 Uhr.

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