Im Berliner Bezirk Reinickendorf ist es am Donnerstagabend zu Schussabgaben in der Nähe eines Lokals gekommen. Nach Angaben der Berliner Polizei sollen sich gegen 22 Uhr am Pfingstmontag zwei Personengruppen zunächst in der Quickborner Straße im Ortsteil Lübars gestritten haben.
Anschließend sei die Auseinandersetzung eskaliert. Dabei seien mehrere Schüsse gefallen, teilte die Pressestelle der Polizei Berlin mit. Diese Erkenntnisse stützten sich auf erste Ermittlungen und Zeugenaussagen.
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Täter auf der Flucht, wohl keine Verletzten
Den mutmaßlich Beteiligten gelang nach Polizeiangaben die Flucht, bevor die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen. Die Beamten stellten am Tatort mehrere Patronenhülsen sicher.
Hinweise auf verletzte Personen oder Sachbeschädigungen hätten sich bislang nicht ergeben, hieß es weiter von der Polizei. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Streits und zur Identität der Tatverdächtigen dauern an. Weitere Schussvorfälle hatten sich zuletzt vor allem im Berliner Stadtteil Kreuzberg ereignet, einer davon ebenfalls am Montag.
Nach Angaben der Polizei haben sich die Schusswaffenanwendungen in Berlin im vergangenen Jahr auf 1119 Fälle deutlich erhöht. Die Berliner Polizei setzte Mitte November die Sondereinheit „Ferrum“ ein, die durch ständige Kontrollen gegen Schusswaffengewalt vorgehen soll.
Hinweis der Redaktion: In der ursprünglichen Meldung wurde berichtet, dass der Streit zwischen den beiden Personengruppen zunächst in einem Lokal stattgefunden und sich später nach draußen verlagert hätte. Die Polizei Berlin hat ihre Meldung zu dem Vorfall inzwischen verändert und diese Information entfernt sowie ihre Angaben zum Ort der Schussabgabe angepasst. Wir haben diese Meldung daher entsprechend korrigiert.
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