Kratersee und Sturzflut auf dem Mars: NASA liefert neue Erkenntnisse
In der Studie, die im November im Fachmagazin Acta Astronautica erscheint, heißt es, dass eine „nukleare Störung eine wirksame Strategie für Spätszenarien“ sei. Eine Atombombe könnte also „eine sehr effektive planetare Verteidigungsstrategie selbst für sehr späte Interventionen“ sein, sofern andere Rettungsaktionen, die lange Vorwarnzeiten erfordern, scheitern.
Atombombe müsste Sprengkraft von etwa einer Megatonne haben
Das Forschungsteam hat für seine Untersuchung verschiedene Verteidigungsszenarien simuliert und sich dabei auf ein Modell des Asteroiden Bennu bezogen. Bennu droht auf die Erde zu stürzen. Berechnungen zufolge könnte die Kollision am 24. September 2182 erfolgen. Sicher ist das nicht. Die Wahrscheinlichkeit für einen Einschlag liegt Berechnungen zufolge bei 0,037 Prozent.
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Während das Asteroiden-Modell laut Futurezone einen Durchmesser von 100 Meter hat, ist Bennu etwa fünfmal so groß. Die Sprengung des Weltraumfelsens müsste zur erfolgreichen Verhinderung einer Kollision zwei Monate vor dem möglichen Einschlag erfolgen, heißt es. Hätte die Explosion eine Sprengkraft von etwa einer Megatonne, würde vermutlich nur ein winziger Bruchteil der Asteroidenmasse auf die Erde treffen. Die Nasa plant derzeit eine Testmission mit einer Raumsonde, die auf dem Asteroiden Didymos B landen soll. Dies wäre ein weiteres mögliches Verteidigungsszenario für eine Bedrohung durch einen Asteroiden, auf das auch die Studienautoren hinweisen: Eine solche Raumsonde könnte den Felsen von seiner Bahn abbringen, heißt es seitens der Nasa.
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