Das amerikanische Militär hat angeblich in einem virtuellen Test die Nützlichkeit von Drohnen erprobt, die mit künstlicher Intelligenz (KI) gesteuert werden. Laut einem Bericht der britischen Zeitung The Guardian waren die Folgen allerdings fatal. Die Militärtechnik griff jede Person an, die sich einmischte.
Im Detail beschloss die Drohne der Luftwaffe, ihren Bediener auszulöschen. Damit wollte die KI-Drohne offenbar verhindern, bei der Erfüllung ihrer Aufgabe behindert zu werden. Die KI habe in dem simulierten Test „höchst unerwartete Strategien angewandt, um ihr Ziel zu erreichen“, kommentierte Oberst Tucker „Cinco“ Hamilton, der Leiter der Abteilung KI-Tests und -Einsätze bei der Luftwaffe.
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Menschliche Krontrolle von der KI wohl einfach übergangen
Das Gerät hatte den Kernauftrag, die Luftverteidigungssysteme des Gegners zu zerstören. Allerdings stimmte der menschliche Kontrolleur bei dem Test nicht jedem Luftschlag zu. Daraufhin beschloss die KI angeblich, den Befehlshaber zu töten, um ihr programmiertes Ziel zu erreichen.
Ob die Simulation wirklich stattgefunden hat, ist allerdings unklar. Die Sprecherin der Air Force, Ann Stefanek, dementierte in einer Stellungnahme an den amerikanischen Ableger von Business Insider, dass eine solche Simulation stattgefunden habe.
„Das Department of the Air Force hat keine solchen KI-Drohnen-Simulationen durchgeführt und setzt sich weiterhin für einen ethischen und verantwortungsvollen Einsatz von KI-Technologie ein“, sagte Stefanek. Vielmehr wären die Aussagen Hamiltons aus dem Kontext gerissen.
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