Thüringen will noch besser gerüstet sein für den Kampf gegen mögliche Waldbrände. In Wäldern seien weitere neun Löschwasserstellen geplant, teilte der Sprecher des Thüringenforsts, Horst Sproßmann, der Deutschen Presse-Agentur mit. Sie sollen dabei helfen, dass im Fall eines Feuers schnell Wasser zum Löschen herangeschafft werden kann.
Geplant sei außerdem, acht bestehende Teiche instand zu setzen. „Die Umsetzung hängt von der Verfügbarkeit von Fördermitteln ab“, sagte Sproßmann. Aktuell gibt es seinen Angaben zufolge 922 Löschwasserstellen in den Wäldern, darunter sind Teiche, Brunnen, Zisternen und Stauanlagen. Seit 2019 seien landesweit 46 Löschwasserteiche für insgesamt 1,6 Millionen Euro instand gesetzt worden. „Sie sind regional gut verteilt und sorgen für kürzere Wege“, erläuterte der Sprecher.
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Aktuell gilt für viele Regionen Thüringens nach Einschätzung des Forstes eine mittlere Waldbrandgefahr. Dem Deutschen Wetterdienst zufolge ist in den nächsten Tagen vorerst kein Regen in Sicht. Deshalb appelliert der Thüringenforst an Ausflügler, sich in den Wäldern an die Regeln zu halten. „Das ganze Jahr über gilt ein Rauchverbot“, sagte Sproßmann. Auch Autofahrer sollten Zigaretten in Wäldern nicht aus dem Fenster werfen. Wegen des Feiertags und guter Wetteraussichten dürften viele den 1. Mai für einen Spaziergang nutzen. Sproßmann zufolge sollten auch Waldwege nicht zugeparkt werden. Sie seien wichtig, damit die Feuerwehr bei Bränden schnell zum Einsatzort gelangen kann. (mit dpa)
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