Tierkrankheiten

Thüringen zahlt mehr als eine halbe Million Euro Prämien für Wildschwein-Abschüsse

Der Freistaat Thüringen setzt auf Abschussprämien für Wildschweine. Das Land will damit die Afrikanische Schweinepest abwehren.

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Thüringen setzt auf Abschussprämien für Wildschweine im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest.

Thüringen setzt auf Abschussprämien für Wildschweine im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest.

© Lino Mirgeler/dpa

Das Land Thüringen hat im vergangenen Jagdjahr rund 580.000 Euro an Jäger ausgezahlt, die Wildschweine erlegt haben. Das teilte das Thüringer Umweltministerium mit. Die Prämien sind demnach Teil einer vorbeugenden Strategie gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP).

Bislang wurde in Thüringen kein Fall der Tierseuche nachgewiesen. In den angrenzenden Bundesländern Sachsen und Hessen sind laut Ministerium jedoch bereits Infektionen aufgetreten. Durch eine Reduktion des Wildschweinbestandes soll das Risiko einer Einschleppung und Ausbreitung des Erregers verringert werden.

Das Virus ist für den Menschen ungefährlich, gilt aber als hochansteckend unter Schweinen. Für die Landwirtschaft, insbesondere für Betriebe mit Hausschweinhaltung, stellt eine Ausbreitung eine erhebliche wirtschaftliche Bedrohung dar.

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