Das Land Thüringen hat im vergangenen Jagdjahr rund 580.000 Euro an Jäger ausgezahlt, die Wildschweine erlegt haben. Das teilte das Thüringer Umweltministerium mit. Die Prämien sind demnach Teil einer vorbeugenden Strategie gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP).
Bislang wurde in Thüringen kein Fall der Tierseuche nachgewiesen. In den angrenzenden Bundesländern Sachsen und Hessen sind laut Ministerium jedoch bereits Infektionen aufgetreten. Durch eine Reduktion des Wildschweinbestandes soll das Risiko einer Einschleppung und Ausbreitung des Erregers verringert werden.
Das Virus ist für den Menschen ungefährlich, gilt aber als hochansteckend unter Schweinen. Für die Landwirtschaft, insbesondere für Betriebe mit Hausschweinhaltung, stellt eine Ausbreitung eine erhebliche wirtschaftliche Bedrohung dar.
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