Quantentechnologie

Thüringer Photonikbranche fordert schnelleren Transfer der Forschung in die Wirtschaft

Thüringen sieht sich bei Quanten- und Photoniktechnologie weltweit vorn. Aus dem Wissen soll nun schnell marktfähige Technik werden.

OAZ
2 Min
Forschungsergebnisse sollten laut Vertretern der Thüringer Photonikbranche schneller in die Wirtschaft überführt werden. (Archivbild: Physiker Arno Klänge arbeitet an einem Hohlkernfaser im Ytterbium Faserlaser-Labor im Abbe Center of Photonics)

Forschungsergebnisse sollten laut Vertretern der Thüringer Photonikbranche schneller in die Wirtschaft überführt werden. (Archivbild: Physiker Arno Klänge arbeitet an einem Hohlkernfaser im Ytterbium Faserlaser-Labor im Abbe Center of Photonics)

© Steve Bauerschmidt/IMAGO

Die Thüringer Quanten- und Photonikbranche dringt auf einen schnelleren Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft. Am Rande eines Fachkongresses in Erfurt erklärte das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik, Thüringen habe vor allem im Bereich der Quantentechnologie und hier bei der Verschlüsselung sensibler Daten weltweit die Spitzenposition inne. Dieses Potenzial müsse nun in verwertbare Produkte und Dienstleistungen überführt werden.

Profitieren könnten davon nach Angaben des Instituts neben dem Militär auch Behörden, Banken und Unternehmen. Die Verschlüsselung mithilfe von Quantentechnologie gilt als besonders sicher gegenüber Angriffen mit klassischen Computern. In Thüringen sind nach Angaben am Rande des Kongresses rund 200 Forschungsinstitute, Start-ups und Unternehmen im Bereich Photonik und Quantentechnologie aktiv. Sie beschäftigen etwa 20.000 Mitarbeiter.

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