Privatsphäre

Tochter von Collien Fernandes erzwingt Unterlassungserklärung gegen Mutter

Die Anwälte der minderjährigen Tochter von Collien Fernandes und Christian Ulmen veröffentlichen eine Erklärung. Demnach hat Fernandes gegenüber ihrer Tochter eine Unterlassungserklärung abgegeben.

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Collien Fernandes hat gegenüber ihrer Tochter eine Unterlassungserklärung abgegeben.

Collien Fernandes hat gegenüber ihrer Tochter eine Unterlassungserklärung abgegeben.

© Henning Kaiser/dpa

Die 14-jährige Tochter der Moderatorin Collien Fernandes und des Schauspielers Christian Ulmen hat ihre Mutter juristisch dazu gebracht, bestimmte Inhalte aus ihrem Privatleben künftig nicht mehr öffentlich zu teilen. Das teilte die Kanzlei Höch Rechtsanwälte mit, die die Minderjährige vertreten. Demnach hat Fernandes am 1. Oktober 2026 eine strafbewehrte Unterlassungserklärung gegenüber ihrer Tochter abgegeben.

Mit dieser Erklärung verpflichtet sich Fernandes, konkrete Sachverhalte aus der Privatsphäre ihres Kindes nicht erneut zu veröffentlichen. Zuvor hatte die Mutter entsprechende Details auf ihrem Instagram-Kanal mit ihren Followern geteilt. Eine Wiederholung ist ihr nun untersagt – bei Verstoß drohen Vertragsstrafen, wie es bei strafbewehrten Unterlassungserklärungen üblich ist.

Tochter bat mehrfach um Schutz ihrer Privatsphäre

Nach Angaben der Anwaltskanzlei hatte die Tochter sowohl in der Vergangenheit als auch zuletzt mehrfach ausdrücklich darum gebeten, persönliche Angelegenheiten nicht in den öffentlichen Erzählungen ihrer Mutter aufzugreifen. Die Anwälte verweisen darauf, dass die 14-Jährige als Minderjährige den „höchsten denkbaren Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts in Deutschland“ genieße.

Mit der nun unterzeichneten Erklärung werde dem geäußerten Wunsch der Tochter „endlich“ entsprochen, so die Anwälte in ihrer Mitteilung. Eine Stellungnahme von Collien Fernandes selbst liegt bislang nicht vor.

Fernandes wirft Ulmen vor, über Jahre hinweg Fake-Profile unter ihrem Namen in sozialen Netzwerken und Chatgruppen betrieben zu haben. Darunter soll er sexualisierte Inhalte, Nachrichten und Telefonsex als vermeintliche Collien Fernandes verbreitet und ausgetauscht haben.

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Christian Ulmen bestreitet die Vorwürfe bezüglich der Erstellung von Deepfakes oder der Verbreitung pornografischer Darstellungen über gefälschte Profile.

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