Die zu Jahresbeginn wieder eingeführte reduzierte Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants hat nicht zu sinkenden Preisen für Gäste geführt. Nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sind Restaurantbesuche seit Anfang des Jahres sogar um ein halbes Prozent teurer geworden.
Damit bestätigt sich, was viele Gastronomen bereits im Vorfeld angekündigt hatten: Sie wollen den steuerlichen Vorteil nicht an ihre Kundschaft weitergeben, sondern damit die in den vergangenen Jahren gestiegenen Kosten auffangen.
Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz auf Speisen in der Gastronomie war ursprünglich während der Corona-Pandemie eingeführt worden, um die Branche zu entlasten. Die Rückkehr zum reduzierten Satz sollte nach dem Willen der Politik auch den Verbrauchern zugutekommen – eine Wirkung, die sich den Zahlen der NGG zufolge bislang nicht eingestellt hat.
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