Was nach der Nuklearkatastrophe von 1986 als verseuchtes Niemandsland galt, hat sich in den Jahrzehnten danach zu einem wildtierreichen Gebiet entwickelt. Die geringe menschliche Präsenz in der Tschernobyl-Sperrzone trug dazu bei, dass Tierarten zurückkehrten, die zuvor lokal ausgestorben waren – darunter Braunbär und Luchs. Elche, Rothirsche, Wildschweine und Grauwölfe kommen wieder in beachtlicher Zahl vor. In den 1990er-Jahren wurden zusätzlich die Arten Europäischer Bison und Przewalski-Pferd wiederangesiedelt.
Naturschutz
Tschernobyl als Wildtierrefugium: Sperrzone ist besonders artenreich
Tschernobyl schnitt in einer Studie in allen Kategorien besser ab als andere Schutzgebiete der Region. Doch der Krieg hat das Verhalten der Tiere verändert.
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Wildpferde grasen vor dem Atomkraftwerk Tschernobyl: Das Gebiet gilt als besonders artenreich.
© UPI Photo/imago
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