Fahrgäste der Berliner U-Bahn müssen sich seit Freitag auf Einschränkungen einstellen. Wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitteilten, verkehrt die Linie U1 nicht zwischen dem U-Bahnhof Nollendorfplatz und dem S- und U-Bahnhof Warschauer Straße. Auf der Strecke befinden sich zwei schon länger marode Brücken.
Fahrgäste werden gebeten, alternativ die Linie U3 zu nutzen. Seit Freitag gelten auf der Strecke der U1 und U3 folgende Einschränkungen: Aufgrund einer Langsamfahrstelle zwischen den U-Bahnhöfen Kottbusser Tor und Hallesches Tor passt die BVG den Betrieb auf den Linien an.
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BVG: Einschränkungen auf der U1 und U3 seit Freitag
Die Langsamfahrstelle wurde im Vorfeld einer Instandhaltungsmaßnahme an den Gleisanlagen eingerichtet. Im betroffenen Abschnitt fahren die Züge deshalb derzeit mit reduzierter Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde. Um einen verlässlichen Fahrbetrieb sicherzustellen, wird die Linienführung der U1 wochentags vorübergehend angepasst.
Während die U1 normalerweise von Uhlandstraße bis Warschauer Straße fährt, verkehrt die U3 zwischen Krumme Lanke und Warschauer Straße. Auf dem gemeinsamen Abschnitt zwischen Nollendorfplatz und Warschauer Straße fahren damit üblicherweise beide Linien. Ab dem fünften Juni übernimmt die U3 diesen Abschnitt montags bis freitags allein und fährt dort im Fünf-Minuten-Takt mit voller Zuglänge (acht Wagen). Die U1 endet in diesem Zeitraum bereits am Nollendorfplatz. Fahrgäste werden gebeten, für Fahrten zwischen Nollendorfplatz und Warschauer Straße die Linie U3 zu nutzen. An Samstagen und Sonntagen bleibt das Angebot unverändert. U1 und U3 verkehren weiterhin regulär im Zehn-Minuten-Takt.
Bei der U1 und U3 werden in den kommenden Jahren noch weitere Bauarbeiten stattfinden. Die Tunnelsanierung zwischen Wittenbergplatz und Nollendorfplatz ist für 2026 bis 2033 terminiert. Zwei marode Brücken, auf denen U1 und U3 den Gleisdreieckpark in Kreuzberg überqueren, werden 2028 bis 2030 abgerissen und neu gebaut.
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